EOS baut in der Kraillinger Innovations Meile ein neues Technologiezentrum

Wachstum und gute Neuigkeiten von unserem Kunden: Die EOS GmbH.


Der Technologie- und Marktführer für designgetriebene, integrierte e-Manufacturing-Lösungen im Bereich der Additiven Fertigung (AM), errichtet am Robert-Stirling-Ring 6 gegenüber des Firmenhauptsitzes in der Kraillinger Innovations Meile (KIM) ein neues Technologie- und Kundenzentrum. Damit bleibt das Familienunternehmen auch weiterhin dem Standort im Münchner Westen treu. Heute findet die feierliche Grundsteinlegung für das neue Gebäude statt. Mit den Aushubarbeiten wurde Ende November 2012 begonnen, die Fertigstellung ist für Sommer 2014 geplant.  (Textquelle: EOS Pressestelle)

Das von EOS angebotene additive Fertigungsverfahren („Industrial 3D Printing“) ebnet den Weg hin zu einem Paradigmenwechsel in Produktgestaltung, Konstruktion und Fertigung. Die Technologie hat sich bereits im Prototypenbau etabliert; zunehmend entdecken jetzt auch große Hersteller das Verfahren für die Serienfertigung und entwickeln gemeinsam mit EOS Anwendungen für den Einsatz in ihrem Kerngeschäft.   


Mehr Raum für Mitarbeiter und Kunden

Schräg gegenüber dem Firmenhauptsitz entsteht ein 100 m langer, in Teilbereichen dreigeschossiger Neubau mit circa 17.000 m² Geschossfläche. Eine neue Tiefgarage wird 125 weitere Stellplätze bieten. Durch den Rückbau des Systemgebäudes, in dem derzeit ca. 50 Mitarbeiter vorübergehend untergebracht sind, werden weitere Parkplätze frei. Der Neubau bietet Platz für mehr als 300 zusätzliche Mitarbeiter. Potentielle Erweiterungsflächen auf der anderen Seite des Justus-von-Liebig Rings sind vorgesehen. Der zusätzliche Raum wird dringend benötigt, denn das Unternehmen zeigt ein starkes Unternehmenswachstum einhergehend mit stetig wachsenden Mitarbeiterzahlen. Allein im Geschäftsjahr 2011/2012 hat EOS weltweit 80 neue Mitarbeiter eingestellt und erwartet, dass sich die Mitarbeiterzahl in den nächsten fünf bis zehn Jahren weltweit verdoppeln wird. Dr. Hans J. Langer, Gründer und CEO von EOS ergänzt: „Unsere Mitarbeiter gestalten aktiv das Wachstum und den Erfolg unseres Unternehmens mit und bekommen so mehr Raum für ein innovatives und kreatives Arbeiten. Gleichzeitig wird in diesem Neubau auch ein Kundenzentrum angesiedelt sein, das es uns ermöglicht, noch flexibler für und mit Kunden an Anwendungslösungen zu arbeiten.“    


Architekturkonzept

Die drei Leitziele der Unternehmensstrategie – Innovation, Qualität und Nachhaltigkeit - setzt EOS auch im Rahmen des Neubauprojektes konsequent weiter um und macht diese sicht- und erlebbar: sowohl in der geplanten Fassade aus Streckmetall, als auch bei der innenarchitektonischen Gestaltung und Umsetzung des Arbeitsplatzkonzeptes. Die netzförmige Struktur des Aluminium-Streckmetalls für die Fassade erzeugt einen 3D-Effekt und spiegelt damit sehr gut den Kern der EOS-Technologie wider.  


Raum- und Arbeitsplatzkonzept

Drei Grundsätze waren für das Raum- und Arbeitsplatzkonzept in der Planung ausschlaggebend: das Gebäude wird von innen nach außen entwickelt. Funktionale Belange wie flexible Raumgrößen, unterschiedliche Raumangebote für ein modernes Arbeitsplatzkonzept und die Integration der Anforderungen von Kundenseite wirken sich deutlich auf die Gestaltung aus. Es entstehen Büro-Arbeitsplätze in Gruppen- und Expertenbüros, Rückzugsräume für hochkonzentriertes Arbeiten, Kommunikationsbereiche („Meeting Points“), flexibel abtrennbare und abgesicherte Räume für Kundenprojekte. Ein Technikbereich (mit „Showroom“) wird im Erdgeschoss eingerichtet. Das Gebäude beherbergt zudem Konferenz- und Schulungsräume, Werkstatträume und Labors. Die nach Westen, zum Kreuzlinger Forst hin ausgerichtete Kantine wird 150 Sitzplätze bieten, mit weiteren Sitzmöglichkeiten im Innenhof.  


Energiekonzept

EOS hat bei der Neubaukonzeption großen Wert auf das Thema Nachhaltigkeit gelegt. Auf Basis des Kriterienkataloges der Deutschen Gesellschaft für nachhaltiges Bauen (DGNB) entsteht ein Gebäude, das sich auch durch ein ganzheitliches Energiekonzept für dessen Betrieb auszeichnet: Heizen und Kühlen mit Grundwasser und Wärmepumpe, Nutzung der Abwärme der Laser-Sinter-Systeme, Nutzung der Nahwärme des angrenzenden Hackschnitzelwerkes, optimierte Wärmedämmung und dadurch Unterschreitung der Anforderungen der Energieeinsparungs-verordnung (ENEV) 2009 um mehr als dreißig Prozent. So können durchschnittlich 120 t CO²/Jahr eingespart werden. Der Gesamtwärmebedarf des Gebäudes wird zu hundert Prozent aus regenerativen Energien gedeckt. Langer ergänzt: „Ganz im Sinne der Unternehmensziele haben wir auch in der Planung des Neubaus einen starken Fokus auf die funktionale und ökologische Qualität des Gebäudes, auf Ressourceneinsparung beim Bau und Betrieb desselben und auf einen verringerten Einsatz ‚grauer‘ Energien gesetzt. Damit bauen wir bereits heute nach den Anforderungen von morgen. Ein Grundsatz, der genauso auch für die von uns angebotene Zukunfts-Technologie gilt.“        

Über EOS

EOS, 1989 gegründet, ist der Technologie- und Marktführer für design- und konstruktionsgetriebene integrierte e-Manufacturing-Lösungen im Bereich der additiven Fertigung („Industrial 3D Printing“). Das Unternehmen bietet ein modular aufgebautes Lösungsportfolio bestehend aus Systemen, Software, Werkstoffen und deren Weiterentwicklung, Services (Wartung, Schulungen, Anwendungs-Beratung und -Unterstützung). Das industrielle Verfahren ermöglicht die schnelle, flexible und kostengünstige Produktion von Bauteilen auf Basis von 3D-CAD-Daten und zu wiederholbaren industriellen Qualitätsstandards. Als bahnbrechende Technologie ebnet die additive Fertigung den Weg für einen Paradigmenwechsel in Produktgestaltung, Konstruktion und Fertigung. Sie beschleunigt die Produktentwicklung, bietet gestalterische Freiheiten, optimiert bauliche Strukturen, ermöglicht Leichtbau-Strukturen und fördert die funktionelle Integration von Teilen. Damit eröffnet EOS seinen Kunden entscheidende Marktvorteile.

Mehr unter www.eos.info


Designpartnerschaft EOS - Tom Ayton

Seit 1995 gestaltet und berät Tom Ayton//aytonlab EOS kontinuierlich in der Weiterentwicklung, von der langfristigen Ausrichtung der Produktdesign Strategie bis hin zur sinnvollen ergonomischen Gestaltung der einzelnen Systeme.

Mehr unter www.aytonlab.com 

Posted by matthias ocklenburg on 24.06.2013 - 22:19
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