EOS M 290 // Redesign



Wie ein guter alter Bekannter. Die EOS M 280 war das erste System, das wir bei EOS vor ungefähr 15 Jahren neu gestalten durften. Die charakteristische Rahmenkonstruktion, die im Vergleich zu den anderen Systemen sehr kompakte und längliche Bauweise. Was hat uns die niedrige Schulterhöhe von damals 1.75 Meter Sorgen bereitet..

Im Laufe der Jahre haben wir mehrfach an der Maschine gearbeitet: M 280 Redesign, M 280 Extended, M 280 XT Redesign.. im Schnitt alle drei Jahre - wenn wir uns nicht verrechnet haben. Geblieben sind die Designmerkmale der ersten Serie: ein bedienfreundlich verstellbarer Arbeitsplatz auf der rechten Seite, der inzwischen von seiner Ergonomie her Standard für alle EOS Maschinen geworden ist, die prägnante Hervorhebung der Prozesskammer durch die wertvolle Materialkombination von gefrästem Aluminium und satinierter Edelstahlblende. Die gepunzte EOS DotMatrix in der unteren rechten Ecke nicht zu vergessen! Und die gewölbte Oberfläche - wegen der besagten Schulterhöhe - und dem Metallstaub auf Augenhöhe eines perzentil hochgewachsenen Westeuropäers..

Inzwischen ist die Maschine so etwas wie ein Klassiker der Prototyping Branche. Es gibt sicher keinen Designer, dessen Metallprototypen nicht aus einem Bauraum der von uns gestalteten Systeme gefallen ist. Umso stolzer sind wir, das wir in Zusammenarbeit mit den EOS Ingenieuren beim Nachfolger die kompakte "Workhorse" Qualität noch steigern konnten und das bewährte System jetzt auch Anleihen von der neuen modularen EOS M 400 übernimmt.

Unseretwegen kann es noch viele spannende weitere Entwicklungsstufen geben, auch wenn wir einen Projektleiter kennen der geschworen hat, das es Redesigns bei der EOS M 290 nie nie wieder geben wird! Schaun wir mal..



Hier der offizielle EOS Text zur Veröffentlichung:
 
 
 

EOS M 290. System mit umfangreichem Qualitätsmanagement fertigt Bauteile in bewährter Güte.
 
Mit einem Bauvolumen von 250 mm x 250 mm x 325 mm ermöglicht die EOS M 290 eine schnelle, flexible und wirtschaftliche Herstellung von Metallbauteilen direkt aus CAD-Daten. Eine intuitiv zu bedienende Benutzeroberfläche, das intelligente Softwarekonzept aus offenen Parametereditoren und standardisierten EOS-Fertigungsparametern sowie das verbesserte Filtersystem sind speziell auf das Fertigungsumfeld ausgelegt.
 
Werkzeuglose Fertigung von hochwertigen Metall-Serienbauteilen, Ersatzteilen und Funktionsprototypen
Weiterentwicklung des etablierten Systems EOSINT M 280
 
400-Watt-Faserlaser mit hoher Strahlqualität und Leistungsstabilität
 
System arbeitet sowohl unter Stickstoff-Schutzgasatmosphäre als auch unter Argon und verarbeitet somit eine große Bandbreite an Werkstoffen
 
Die drei neuen Module EOS PowderBed, EOSTATE Base, EOSTATE LaserMonitoring ermöglichen Qualitätsmanagement
 
Optimiert für industrielle Anwendungen
 
Weniger Filterwechsel und lange Lebensdauer dank Umluftfiltersystem mit automatischer Selbstreinigungsfunktion
 
Jobvorbereitung und -berechnung sind vom Bauprozess getrennt: Job-Dateien können direkt am Arbeitsplatz erstellt werden, die Fertigung wird nicht beeinflusst
 
Offline-Jobvorbereitungsfunktion sichert den schnellen Umgang mit komplexen Teilen und großen Dateien und sorgt für mehr Effizienz
 
Bedienung via Touchscreen
 
Graphische Benutzeroberfläche für intuitive Bedienung
 
Nutzerführung über Programmassistenten
 
Bewährter Qualitätsstandard
 
Modulare Komponenten
 
Umfangreiches Monitoring
 
Optimiertes Prozessgasmanagement
 
Intuitive Software
 
Hohe Nutzerfreundlichkeit
 
Breites Werkstoffportfolio
 
Von Leichtmetallen über Edel- und Werkzeugstähle bis hin zu Superlegierungen
Weites Anwendungsgebiet: Bauteile mit standardisierten Eigenschaftsprofilen dank der EOS-Parametersätze
 
(Quelle EOS)

  
 
 
redesign & design strategy: tom ayton // aytonlab.com


Posted by matthias ocklenburg on 23.06.2014 - 21:02
Design

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